Rissaufweitung

Die Rissaufweitung ist eine wesentliche Prüfung zur Leistungsfähigkeit einer Entkopplungsbahn. Sie simuliert Bewegungen im Untergrund und somit auch die Rissüberbrückungsfähigkeit, die in Folge von Schwundrissen, thermischen- und mechanischen Einflüssen auf den Fliesenbelag einwirken.

Dieser Prozess ist nicht Norm basierend, wird jedoch in dieser oder ähnlicher Form in verschiedenen Prüfinstituten praktiziert. Ein Prüfkörper besteht aus einer Betonplatte, die in der Mitte geteilt ist.

Auf diese Betonplatte wird ein Entkopplungssystem nach Herstellervorgabe verlegt und ein Fliesenbelag aufgebracht, wobei jeweils zwei Fliesen den Spalt der Betonplatte überdecken und weitere zwei mit ihrer Verfugung auf den Spalt ausgerichtet sind.

Nach Abschluss der Trocknungszeit kann die Betonplatte nun nach festgelegten Parametern auseinander gefahren und gleichzeitig die Zugkraft gemessen werden.

Im Ergebnis stellt man die maximale Bewegung fest, die ein System aufnimmt, bevor es zum Fugenabriss, zur Fliesenbeschädigung oder zur Fliesendelaminierung kommt.

METHODEN: Systemprüfung

NORMEN: intern

ANZAHL DER PRÜFLINGE:  5

DAUER DER PRÜFUNG: ca. 2 Wochen ab Start